Gestaltung des demografischen Wandels in der öffentlichen Verwaltung : am Beispiel einer Bedarfserhebung zur wissenschaftlichen Weiterbildung
Erscheinungsdatum
2025-05-21
Datum der Freigabe
2025-05-22
Export Metadaten
Arbeitspapier

Zusammenfassung
Gesellschaftliche Veränderungen wie technischer oder demografischer Wandel wirken sich zunehmend auf die Arbeitswelt und das private Umfeld aus (vgl. Birk et al. 2015, S. 10). Der prognostizierte Schwund an Arbeitskräften innerhalb des kommenden Jahrzehnts sorgt dafür, dass in Deutschland nahezu jede zehnte Stelle unbesetzt bleiben wird und bei weitem nicht alle altersbedingten Renteneintritte durch Nachwuchskräfte ausgeglichen werden können (vgl. Detemple et al. 2017, S. 18). Der öffentliche Sektor ist von dieser Entwicklung aus verschiedenen Gründen in besonderem Maße betroffen, wodurch Personalrekrutierung, -bindung und –entwicklung neu aufgestellt werden müssen. Der vorliegende Beitrag widmet sich diesem Problemfeld in einer gestaltungsorientierten Perspektive, indem er Möglichkeiten der Personalentwicklung aufzeigt. Am Beispiel einer Bildungsbedarfsanalyse in einer Kommunalverwaltung können arbeitsplatzbezogene Bedingungen und individuelle wie auch sozio-demografische Faktoren belegt werden, welche berufliche Weiterbildung positiv beeinflussen. Im Folgenden werden einleitend personalpolitische Herausforderungen im öffentlichen Dienst erläutert, in Abschnitt 1.2 wird auf demografieorientierte Personalplanung als ein Instrument zur Gestaltung des demografischen Wandels eingegangen und dann das Projekt „FuBiLe“, im Rahmen dessen die Studie durchgeführt wurde, kurz vorgestellt (Abschnitt 2.1). Es folgt eine Erläuterung des theoretischen und methodischen Forschungsdesigns in Abschnitt 2.2, bevor im Hauptteil die empirischen Ergebnisse dargestellt werden (Abschnitt 3) und ein abschließendes Fazit gezogen wird.
Fachgebiete (DDC)
300 Sozialwissenschaften
Identifikator
Einrichtung
Fachübergreifend
Link zur Veröffentlichung
Sammlungen
- Fachübergreifend [6]
