Straßenbau und regionales Wirtschaftswachstum – Schlussfolgerungen für die B 87 neu
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Autor*in
Erscheinungsdatum
2010-01-19
Datum der Freigabe
2010-01-19
Export Metadaten
Arbeitspapier

Zusammenfassung
Als bedeutsamster regionalökonomischer Nachteil einer neuen Rhönquerung ist zweifellos die Schwächung des touristischen Potenzials durch Beeinträchtigung von Ruhe und Naturerleben im Trassennahbereich zu sehen. In regionalökonomischer Hinsicht sind diese Wirkungen angesichts der auch derzeit eher schwach ausgebildeten Tourismuswirtschaft der berührten Gemeinden sicherlich von keiner entscheidenden Bedeutung, doch werden durch neue Verkehrsinfrastrukturen Rahmenbedingungen geschaffen, die die künftigen Entwicklungslinien der begünstigten bzw. benachteiligten Orte wesentlich beeinflussen. Für diese Ortschaften ist es daher weniger eine wissenschaftliche Frage nach den Nutzen und Kosten als vielmehr eine politische Frage, in welchem Szenario die Orte ihre Zukunft sehen: als verkehrsaffine, überregional orientierte Gewerbestandorte mit entsprechender Verkehrsinfrastruktur oder als eher periphere, allenfalls in regionale Wirtschaftskreisläufe eingebundene Wohnstandorte?
Schlagworte
Biosphärenreservat Rhön
Straßenplanung
Wirtschaftswachstum
Regionalentwicklung
Straßenplanung
Wirtschaftswachstum
Regionalentwicklung
Fachgebiete (DDC)
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
Identifikator
Link zur Veröffentlichung
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