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dc.contributor.authorBoyde, Isabell
dc.contributor.authorEwert, Benjamin
dc.contributor.authorDadaczynski, Kevin
dc.date.accessioned2025-10-30T09:21:03Z
dc.date.available2025-10-30T09:21:03Z
dc.date.issued2023-05-28
dc.identifier.urihttps://fuldok.hebis.de/xmlui/handle/fuldok/807
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.25716/fuldok-777
dc.description.abstractHintergrund: Bewegungsmangel ist mitverantwortlich für die Entstehung nichtübertragbarer Krankheiten und zählt zu einem der führenden Risikofaktoren für frühzeitige Todesfälle. Treppensteigen bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit, das Aktivitätsniveau im Alltag zu steigern. Studien berichten über positive Effekte von sog. „Nudges“ in Zusammenhang mit Maßnahmen zur Bewegungsförderung. Zielstellung: Dieser Beitrag stellt das Nudge-basierte Pilotprojekt „Marburg. Geht doch!“ vor und überprüft dessen Wirkung auf die niedrigschwellige körperliche Aktivität (Nutzung der Treppe). Methodik: Die Überprüfung von Unterschieden im Treppennutzungsverhalten erfolgte durch nicht-teilnehmende Beobachtungen vor sowie 2 Wochen nach Initiierung der Nudge-Intervention mithilfe eines standardisierten Beobachtungsbogens sowie Feedbackgesprächen mit Passant*innen (nBZP1=2118, nBZP2=2149). Die Daten wurden bivariat mittels Kreuztabelle und angeschlossenem X^2-Test ausgewertet. Die Auswertung des strukturierten Feedbacks erfolgte univariat mithilfe von prozentualen Häufigkeiten. Ergebnisse: Durch die Intervention konnte keine signifikante Erhöhung der Treppennutzung festgestellt werden. Differenziert nach Geschlecht ließ sich bei Frauen im zweiten Beobachtungszeitpunkt eine signifikant höhere Treppennutzung von etwa 4% beobachten (X^2[df=1]=5,361, p<0,05). Während sich für die Altersgruppen keine signifikanten Unterschiede absichern ließen, fanden sich in Abhängigkeit des Beobachtungsorts nicht homogene Unterschiede der Treppennutzung. Die Feedbackgespräche wiesen für die Mehrheit der befragten Personen auf eine positive Bewertung der Nudging-Intervention. Schlussfolgerung: Obgleich eine Verbesserung der Treppennutzung für die in dieser Studie beobachtete Gesamtpopulation nicht beobachtet werden konnte, liefern die Ergebnisse dennoch Hinweise für das Potenzial von Nudging-Interventionen zur Förderung eines insgesamt aktiveren Lebensstils. Künftige Interventionen sollten stärkere Sorgfalt auf die inhaltliche Gestaltung und das Design legen, geschlechtsspezifisch ausgerichtet sein und angemessene Evaluationsdesigns anwenden.de
dc.format.extentS. 224 - 231
dc.language.isode
dc.publisherSpringer
dc.relation.ispartofPrävention und Gesundheitsförderung
dc.rightsCC BY 4.0
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subjectAlltagsbewegungde
dc.subjectVerhaltensänderungde
dc.subjectGesundheitsförderungde
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitde
dc.titleKönnen plakatbezogene Nudges zum Treppensteigen animieren?de
dc.typeWissenschaftlicher Artikelde
dcterms.accessRightsopen access
fuldok.affiliationFachbereich Gesundheitswissenschaften
fuldok.fundingGefördert aus dem Publikationsfonds der Hochschule Fuldade
fuldok.source.issue2
fuldok.source.volume19
fuldok.type.secondarytrue
dc.identifier.doi10.1007/s11553-023-01042-7
dc.identifier.urlhttps://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s11553-023-01042-7.pdf


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