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<title>pg-papers: Diskussionspapiere aus dem Fachbereich Pflege und Gesundheit</title>
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<updated>2026-05-01T21:06:58Z</updated>
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<title>Umsetzung und Implementierung der Personalstandards nach § 113c SGB XI in der Langzeitpflege : gutachterliche Stellungnahme im Auftrag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di</title>
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<name>Greß, Stefan (Prof. Dr.)</name>
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<name>Stegmüller, Klaus (Prof. Dr.)</name>
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<updated>2025-10-29T16:42:52Z</updated>
<published>2018-12-10T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Umsetzung und Implementierung der Personalstandards nach § 113c SGB XI in der Langzeitpflege : gutachterliche Stellungnahme im Auftrag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di; Implementation of minimum staffing requirements in German long-term care
Greß, Stefan (Prof. Dr.); Stegmüller, Klaus (Prof. Dr.)
Vor der Implementierung eines wissenschaftlich fundierten Verfahrens zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in Pflegeeinrichtungen sind kurzfristige Maßnahmen notwendig, um die Belastung von Beschäftigten in der Langzeitpflege zu verringern und Gefahren für die Pflegequalität zu vermeiden. Kurzfristig notwendig ist insbesondere die bundesweite Festlegung einer durchschnittlichen Relation aus Pflegekräften und Pflegebedürftigen von 1:2 im Tagdienst und 1:20 im Nachtdienst bei einer Fachkraftquote von 50 Prozent.	 	Zwar sind die Gehälter in der Langzeitpflege in den letzten Jahren auch aufgrund der hohen Nachfrage nach Pflegekräften gestiegen. Die Lücke zum Vergütungsniveau in der Krankenpflege konnte jedoch nicht geschlossen werden. Eine Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen ist unter den derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Scheitern verurteilt. Bessere Umsetzungschancen hat die Erstreckung von Tarifverträgen auf der Grundlage des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes.	 	Die Entwicklung und Erprobung eines wissenschaftlich fundierten Verfahrens zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in Pflegeeinrichtungen ist nicht gleichbedeutend mit dessen Implementierung und Finanzierung. Ohne begleitende Maßnahmen des Gesetzgebers besteht die Gefahr, dass die wissenschaftlich abgeleiteten Betreuungsrelationen in der Praxis aus finanziellen Gründen unterlaufen werden und damit wirkungslos bleiben. Diese Entwicklung kann durch eine Rechtsverordnung der Bundesregierung nach § 83 SGB XI vermieden werden. Eine solche Verordnung ersetzt landesspezifische Vereinbarungen durch eine bundeseinheitliche Anwendung des wissenschaftlich abgeleiteten Standards.	 	Im derzeitigen System sind die Rahmenvertragspartner dafür zuständig, die Einhaltung von vertraglich vereinbarten oder von der Bundesregierung verordneten Personalstandards zu überwachen und zu sanktionieren. Dies ist keine tragfähige Lösung, weil weder Kostenträger noch Einrichtungsträger ein nachhaltiges Interesse an einer adäquaten Personalausstattung haben. Das Monitoring von Personalstandards mit einer entsprechenden Sanktionierung bei Abweichungen ist daher als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge zu begreifen. Dies bedeutet in der Konsequenz, dass Einrichtungen mit dauerhaft niedrigen Personalschlüsseln von Sanktionierungen bedroht sind, die von einer Kürzung der Vergütung bis hin zur vorübergehenden oder auch dauerhaften Schließung reichen.	 	In der derzeitigen Finanzierungslogik der Pflegeversicherung führen steigende Personalkosten durch eine adäquate Personalausstattung und eine leistungsgerechte Bezahlung zu steigenden Eigenanteilen der Pflegebedürftigen. Vor diesem Hintergrund ist eine Umkehrung der Finanzierungslogik zu fordern. Eine Festschreibung der Eigenanteile auf niedrigem Niveau stellt sicher, dass steigende Personalkosten nicht zu steigenden finanziellen Belastungen für die Pflegebedürftigen führen.
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<dc:date>2018-12-10T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Intoxikationen in Justizvollzugsanstalten</title>
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<name>Weigand, Elisabeth (M.Sc.)</name>
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<name>Schaper, Andreas (Prof. Dr. med.)</name>
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<name>Schlott, Thilo (Prof. Dr. rer. nat.)</name>
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<id>https://fuldok.hebis.de/xmlui/handle/fuldok/515</id>
<updated>2025-10-29T16:38:44Z</updated>
<published>2018-11-26T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Intoxikationen in Justizvollzugsanstalten; Intoxications in Prisons
Weigand, Elisabeth (M.Sc.); Schaper, Andreas (Prof. Dr. med.); Schlott, Thilo (Prof. Dr. rer. nat.)
Intoxikationen erfolgen bekanntermaßen häufiger im Haushalt, am Arbeitsplatz, in Kindertagesstätten, in Schulen und in Krankenhäusern, sie kommen aber auch in besonderen Settings vor. Besonders Justizvollzugsanstalten sind diesbezüglich bisher nur unzureichend untersucht worden, auch da diese von der Bevölkerung immer noch mit zahlreichen Vorurteilen und Stigmatisierungen assoziiert werden. Die Analyse von Vergiftungen können gute Indikatoren für die sozialen Verhältnisse in den JVAs sein, deren Abgeschlossenheit per se wenig Informationsfluss in die Öffentlichkeit ermöglicht. Es soll nachfolgend untersucht werden, a) wie häufig Vergiftungen bei Insassen von JVAs vorkommen, b) welche Schweregrade der Intoxikationen vorliegen und c) auf welche Weise die Vergiftungen zugefügt wurden (akzidentell oder beabsichtigt durch Suizid, Abusus oder Fremdbeibringung). Methodisch wird zunächst in einer retrospektiven Analyse von deutschen und ausländischen Studien ein theoretischer Überblick über Vergiftungen in Gefängnissen geschaffen. Es folgen eine quantitative Auswertung von Vergiftungsfällen am Beispiel der telefonischen Beratungsprotokolle des Göttinger Giftinformationszentrums Nord und die Zusammenschau sämtlicher Befunde. Auf diese Weise soll es möglich werden, in der totalen Institution JVA zumindest Teilaspekte der Lebenswelt von Gefangenen zu rekonstruieren, indem die möglichen Auswirkungen des Freiheitsentzugs im Kontext mit einer latenten gesellschaftlichen Ausgrenzung, mit Vereinsamung, mit einem hintergründig gewaltgeprägten Alltag und mit dem Zugang zu Drogen zu diskutieren sind.; It is known that intoxications frequently occur at home, at work, in day care centers, in schools and in hospitals, however, they also do occur in prisons and have not been adequately investigated in this regard so far. The present study specifically aims at characterizing German prisons representing a social setting that is still associated with numerous prejudices and stigmatization. The analysis of such intoxi-cations may indicate the social conditions in prisons, the seclusive character of which usually allows only little flow of information into the Public. It will be examined below: a) how often poisonings occur among prisoners, b) what is the degree of severity of these intoxications and c) how the poisonings were inflicted (accidentally or intentionally through suicide, abuse or by third party fault). Methodically, a retrospective analysis of German and foreign studies is used providing a theoretical overview of intoxications in prisons. This is followed by a quantitative evaluation of cases of poisoning using the example of the telephone counseling protocols of the GIZ-Nord Poisons Centre and the synopsis of all findings. In this way, it should be possible to reconstruct at least partial aspects of the lifeworld of occupants in the total institution of prisons with regard to the possible effects of imprisonment, to the effect of latent social exclusion, to loneliness, to a profoundly violent everyday life and to access to drugs.
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<dc:date>2018-11-26T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Vorstellungen von sozialer Respektabilität und (Selbst-)Stigmatisierung bei Familien im SGB-II-Bezug : Ergebnisse einer kritischen Diskursanalyse von Alltagsdiskursen betroffener Familien</title>
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<name>Welsch, Nina (MSc)</name>
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<id>https://fuldok.hebis.de/xmlui/handle/fuldok/495</id>
<updated>2025-10-29T16:37:06Z</updated>
<published>2017-11-15T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Vorstellungen von sozialer Respektabilität und (Selbst-)Stigmatisierung bei Familien im SGB-II-Bezug : Ergebnisse einer kritischen Diskursanalyse von Alltagsdiskursen betroffener Familien; Notions of social respectability and (self-)stigmatization in families receiving unemployment benefit (ALG II) : Results of a Critical Discourse Analysis of affected families’ everyday discourses
Welsch, Nina (MSc)
Soziale Ungleichheit, deren Reproduktion und daraus resultierende negative Folgen für Betroffene sind in Deutschland nach wie vor ein hoch aktuelles Problem. Die Leistungen der Politik hinsichtlich einer Abmilderung der Ungleichheit in Deutschland in den letzten Jahren sind indes als eher marginal zu bezeichnen. Im Gegenteil, denn das Empfinden, in einer „Abstiegsgesellschaft“ zu leben, wird für viele Menschen immer präsenter. Entsolidarisierung gegenüber den „Schwächsten“ der Gesellschaft ist eine der Folgen und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt.	Forschung zum Thema soziale Ungleichheit ist damit relevanter denn je. Um der intergenerationalen Reproduktion sozialer Ungleichheit entgegenzuwirken, wären u.a. wissenschaftliche Erkenntnisse über alltäglich ablaufende Stigmatisierungsprozesse und ihnen zugrundeliegende Vorstellungen von sozialer Respektabilität von immenser Bedeutung. Ziel dieser Analyse war es deshalb, Erkenntnisse darüber zu erlangen, welche Vorstellungen von gesellschaftlicher Achtbarkeit arme Familien konstruieren. Die Grundlage dafür bildet Datenmaterial aus dem Projekt „Lebenszusammenhänge in Mehrpersonenbedarfsgemeinschaften“ (FAL€HA) der Hochschule Fulda und der Universität Augsburg.	Die Untersuchung basiert auf der Analyse biographischer Paarinterviews, die mit Familien im SGB-IIBezug geführt wurden. Da davon ausgegangen wird, dass sozial konstruierte Vorstellungen wie solche von gesellschaftlicher Respektabilität am ehesten durch empirisch-rekonstruktive Methoden eruiert werden können, wurde hierzu die Kritische Diskursanalyse nach Siegfried Jäger (2015) in Kombination mit der Objektiven Hermeneutik (Oevermann et al. 1979) angewandt. So konnten die Prozesse alltäglicher Stigmatisierung in und von armen Familien sowie die ihnen zugrundeliegenden Respektabilitätsvorstellungen untersucht werden.	Die Analysen ergaben, dass es armen Familien in unserer Gesellschaft nur teilweise gelingen kann, Alternativen zu gesellschaftlich dominanten Respektabilitätsvorstellungen zu konstruieren. Besonders dem diskursiv und institutionell verankerten Leistungsprinzip bleiben sie offenbar stärker verhaftet, als ihnen in der öffentlichen Debatte zugeschrieben wird. In alltäglichen Diskursen sehen sie sich einer Übermacht gegenüber und werden mit ihren eigenen Diskurs- und Handlungspositionen kaum gehört. Aus der Sicht der vorgelegten empirischen Analysen ist die in Deutschland vorherrschende Leistungsmethaphorik als kritisch zu bewerten, da sie soziale Ungleichheit legitimiert und/oder entpolitisiert und sowohl die Diskriminierung armer Familien als auch gesamtgesellschaftliche Entsolidarisierungstendenzen stark begünstigt. Politische Strategien sollten sich um alternative Deutungen zu diesem hegemonialen Leistungsgedanken bemühen und sozialpolitische Maßnahmen zur Armutsbekämpfung danach ausrichten.; Social inequality, its reproduction and related negative consequences for affected persons are still a current problem in Germany. Achievements of politics regarding a migation of social inequality in Germany appear marginal during the last years. On the contrary, fears of social decline are growing. A dilution of solidarity with the “weakest” in society is one of the results and threatens social cohesion. 	Thus, research into social inequality, today is more relevant than ever before. To counteract intergenerational reproduction of social inequalities, findings about everyday stigmatization processes and about underlying concepts of social respectability would be of crucial importance. Therefore, this work aims to gain findings about perceptions of social respectability constructed in impoverished families. Data from the project “Lebenszusammenhänge in Mehrpersonenbedarfsgemeinschaften” (FAL€HA) of the University of Applied Sciences Fulda and the University Augsburg are the basis of this paper.	This scientific work is based on an analysis of biographical interviews which were conducted with families, which draw benefits in accordance with SGB II. Since it is assumed that collectively shared conceptions can be explored best by empirical reconstructive research methods, for this purpose, the Critical Discourse Analysis by Siegfried Jäger (2015) in conjunction with the Objective Hermeneutics (Oevermann et al. 1979) was applied. Thus, everyday stigmatization processes in and of impoverished families as well as underlying concepts of social respectability shall be investigated.	This analysis concluded that poor families are only partially able to construct alternatives to socially dominant perceptions of social respectability. Especially, they seem to be under particularly strong influence by the socially dominant performance principle. In everyday discourses, they are confronted with a superiority and are hardly given a hearing regarding their positions and discourse positions. From the point of view of empirical analysis presented in this paper, the dominant performance principle must be viewed critically, as it individualizes or depoliticizes social inequality and facilitates both discrimination against poor families and tendencies of eroding solidarity in society. Political strategies should endeavor to develop alternative constructions to the performance principle and adjust social policy measures to combat poverty to them.
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<dc:date>2017-11-15T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Good Governance und Umverteilung in der Gesundheitsfinanzierung : Armutsminderung und grundsätzliche Herausforderungen</title>
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<name>Holst, Jens (Dr. Dr.)</name>
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<updated>2025-10-29T16:37:17Z</updated>
<published>2017-05-10T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Good Governance und Umverteilung in der Gesundheitsfinanzierung : Armutsminderung und grundsätzliche Herausforderungen; Good governance and redistribution in health financing : Pro-poor effects and general challenges
Holst, Jens (Dr. Dr.)
Gute Regierungsführung ist in der internationalen Zusammenarbeit und in der Bewertung von Gesundheitssystemen zunehmend in den Vordergrund getreten. Governance bezieht sich auf alle Lenkungsaktivitäten der öffentlichen Hand zur Beeinflussung des Verhaltens und Vorgehens beteiligter Akteure. Im Gesundheitswesen bezieht sich Governance auf ein breites Spektrum von regulierenden und steuernden Maßnahmen von Regierungen oder anderen Entscheidungsträgern der öffentlichen Hand. Speziell im Gesundheitsfinanzierungssystem bezieht sich Governance auf zwei verschiedene Aspekte: Neben Ansätzen, Strategien und Programmen zur Einrichtung, Verwaltung und Kontrolle von Finanzströmen nach gesetzlichen Vorgaben oder ergebnisorientierten Indikatoren umfasst Governance in der Gesundheitsfinanzierung die Frage, inwieweit die Ressourcengenerierung, -mischung und -allokation in sozial gerechter, fairer und nachhaltiger Weise organisiert sind. Individuelle und kollektive finanzielle Nachhaltigkeit, Lastenaufteilung und soziale Kohärenz oder Solidarität sind wesentliche Bestandteile von Governance in der Gesundheitsfinanzierung und hängen stark von gesellschaftlichen Prioritäten und Werten ab. Soziale Gerechtigkeit bei der Finanzierung, transparente Risikomischung und Rechenschaftspflicht beim Einkauf von Gesundheitsleistungen sind intrinsische Elemente von Governance in der Gesundheitsfinanzierung und entscheidend für die Erreichung des Ziels einer universellen Absicherung im Krankheitsfall. Letztendlich ist die Regierung dafür verantwortlich, einen geeigneten Rahmen für ein transparentes, rechenschaftspflichtiges und verlässliches Gesundheitsfinanzierungssystem, für das Funktionieren der verschiedenen Intermediärinstitutionen und für eine effiziente und leistungsfähige Beaufsichtigung zu schaffen und die Zivilgesellschaft mit Möglichkeiten auszustatten, Transparenz und gute finanzielle Steuerung (good financial governance) einzufordern.	Gesundheitsfinanzierungsindikatoren verdeutlichen die Fähigkeit des Systems, effektiv Ressourcen zu mobilisieren und bereitzustellen, soziale Sicherungs- und Umverteilungssysteme aufzubauen und die finanzielle Belastung durch medizinische Versorgungsleistungen fair zu verteilen. Für die Bewertung der Governance im Gesundheitsfinanzierungssystem gibt es im Wesentlichen zwei Gruppen von Indikatoren: Regelbasierte Ansätze untersuchen die Existenz geeigneter Programme, Strategien und definierter Governance-Ansätze, während ergebnisorientierte Indikatoren die effektive Um- oder Durchsetzung von Regeln und Verfahren und die Zielerreichung bei der Gesundheitsfinanzierung messen.; Good governance has increasingly attained priority in international cooperation and health-system performance. Governance refers to all steering activities by public entities to influence the behaviour and activities of stakeholders involved. In the health sector, governance refers to a wide range of functions related to guidance and rule-making carried out by governments or other public decision-makers. More specifically, governance in the health-financing system applies to two different aspects: in addition to the approaches, strategies and policies determining how financial flows are implemented, managed and supervised according to rules- or outcome-based indicators, health-financing governance encompasses the question of how far resource generation, pooling and allocation are organised in an equitable, fair and sustainable manner. Individual and collective financial sustainability, burden sharing and social coherence or solidarity are essential parts of health-financing governance and depend deeply on societal priorities and values. Fairness of financing, transparent risk pooling and accountable purchasing of health services are intrinsic elements of governance in health financing and critical for achieving universal health coverage. The government is ultimately responsible for implementing an appropriate framework for a transparent, accountable and reliable health-financing system, for ensuring that the intermediate institutions can perform their functions, for executing effective and powerful supervision, and for providing civil society with the means to demand transparency and good financial governance.	Health-financing indicators show the system’s ability to effectively mobilise and allocate resources, implement social protection and pooling schemes, and distribute the financial burden of care equitably. Essentially two groups of indicators exist for assessing governance in the health financing system: rules-based approaches consider the existence of appropriate policies, strategies, and codified approaches for governance; outcome-based indicators measure whether rules and procedures are effectively implemented or enforced and health-financing targets achieved.
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<dc:date>2017-05-10T00:00:00Z</dc:date>
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